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Eine Revolution der Seefahrt
Betreff: Eine Revolution der Seefahrt - Gepostet: 29.05.2010 - 09:47 Uhr -
Eine Revolution der Seefahrt
Erfindung Seechronometer lösten das Problem der Längenbestimmung
Die ersten Seeuhren wurden im 18. Jahrhundert in England gebaut. Im Schiffahrtsmuesum ist ein Gerät eines Braker Uhrmachers zu sehen.
von Christopher Deeken
Brake - Es ist ein Anblick, der einem selten vergönnt ist, Liebhabern aber glänzende Augen bereitet: Das Werk eines so genannten Seechronometers verdeutlicht, welch ausgeklügelte und feine Technik im Innenleben eines solchen Geräts steckt.
Zu sehen ist dieses Chronometer im ersten Stock des Borgstede & Becker-Hauses im Schiffahrtsmuseum. Verkauft wurde das Gerät von einem Uhrmacher namens J. Hinrichsen, von dem man allerdings so gut wie nichts weiß; angeblich soll er 1816 in Holstein geboren sein und 1847 in Hammelwarden geheiratet haben.
Auch das Alter des Chronometers ist nicht mit letzter Sicherheit zu bestimmen, allerdings geht man davon aus, dass es in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts den Weg nach Brake gefunden haben muss. „ In dieser Zeit kamen die Segelschiffe in unsere ?Gegend. Somit herrschte ein großer?Bedarf an Chronometern“, erklärt Gotthold Richter vom Schiffahrtsmuseum, der sich bereits seit Jahrzehnten mit diesem Thema beschäftigt.
Die ersten Seechronometer wurden im 18. Jahrhundert in England entwickelt und revolutionierten die Seefahrt. „Mit ihnen wurde die Navigation verlässlich“, sagt Gotthold Richter.
So wurde endlich eine mechanische Lösung für das Problem der Längenbestimmung gefunden, über das sich bereits die Gelehrten von Galilei bis Newton den Kopf zerbrochen hatten.
War es vorher noch zu vielen Unfällen gekommen, da viele Schiffe nicht wussten, wo sie sich genau befanden, waren die Seefahrer nun in der Lage, weite Teile der „weißen Flecken“ auf dem Erdball zu tilgen.
„Eine Erfindung von weltgeschichtlicher Bedeutung“, sagt Gotthold Richter.
Erfindung Seechronometer lösten das Problem der Längenbestimmung
Die ersten Seeuhren wurden im 18. Jahrhundert in England gebaut. Im Schiffahrtsmuesum ist ein Gerät eines Braker Uhrmachers zu sehen.
von Christopher Deeken
Brake - Es ist ein Anblick, der einem selten vergönnt ist, Liebhabern aber glänzende Augen bereitet: Das Werk eines so genannten Seechronometers verdeutlicht, welch ausgeklügelte und feine Technik im Innenleben eines solchen Geräts steckt.
Zu sehen ist dieses Chronometer im ersten Stock des Borgstede & Becker-Hauses im Schiffahrtsmuseum. Verkauft wurde das Gerät von einem Uhrmacher namens J. Hinrichsen, von dem man allerdings so gut wie nichts weiß; angeblich soll er 1816 in Holstein geboren sein und 1847 in Hammelwarden geheiratet haben.
Auch das Alter des Chronometers ist nicht mit letzter Sicherheit zu bestimmen, allerdings geht man davon aus, dass es in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts den Weg nach Brake gefunden haben muss. „ In dieser Zeit kamen die Segelschiffe in unsere ?Gegend. Somit herrschte ein großer?Bedarf an Chronometern“, erklärt Gotthold Richter vom Schiffahrtsmuseum, der sich bereits seit Jahrzehnten mit diesem Thema beschäftigt.
Die ersten Seechronometer wurden im 18. Jahrhundert in England entwickelt und revolutionierten die Seefahrt. „Mit ihnen wurde die Navigation verlässlich“, sagt Gotthold Richter.
So wurde endlich eine mechanische Lösung für das Problem der Längenbestimmung gefunden, über das sich bereits die Gelehrten von Galilei bis Newton den Kopf zerbrochen hatten.
War es vorher noch zu vielen Unfällen gekommen, da viele Schiffe nicht wussten, wo sie sich genau befanden, waren die Seefahrer nun in der Lage, weite Teile der „weißen Flecken“ auf dem Erdball zu tilgen.
„Eine Erfindung von weltgeschichtlicher Bedeutung“, sagt Gotthold Richter.
Gruss
Onassis
„Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze“.
Onassis
„Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze“.
Betreff: Re: Eine Revolution der Seefahrt - Gepostet: 29.05.2010 - 11:57 Uhr -
Zitat geschrieben von onassis
„Eine Erfindung von weltgeschichtlicher Bedeutung“, sagt Gotthold Richter.
Der Name kommt mir bekannt vor. Könnte das mein ehemaliger Seefahrtsschuler sein? (1969 - 1972, Seerecht und Seemannschaft, Spitzname "Mac Essig")
Gruß
fursty (diesmal nicht aus China sondern aus Bayern)
Fremd ist der Fremde nur in der Fremde (Karl Valentin)
rolfi 
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Alter: 92
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Dabei seit: 11 / 2008

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Betreff: Re: Eine Revolution der Seefahrt - Gepostet: 30.05.2010 - 09:26 Uhr -
Hierzu sehr interessant von Dava Sobel "Längengrad" oder (vielleicht besser, da Original) englisch "Longitude", bei Amazon auch gebraucht.
Gruss, Rolf
Gruss, Rolf
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