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" Das Kabelgatt "
Altes u Neues aus Neujahrsgrüße + Weihnachten/Merry Christm..
Betreff: Re: " Das Kabelgatt " - Gepostet: 14.11.2025 - 16:54 Uhr -
Wer schon mal eine "Orkanfahrt" miterleben mußte, der freut sich wohl eher darüber, dass er das überlebt hat. Ganz schöne Scheiße im Winter auf dem Atlantik.
Im übrigen wird es wohl so sein, das die Schiffsleitung eines Kreuzfahrers den Kurs so wählt um möglichst sanft mit der Ladung Paxe umzugehen.
Im übrigen wird es wohl so sein, das die Schiffsleitung eines Kreuzfahrers den Kurs so wählt um möglichst sanft mit der Ladung Paxe umzugehen.
Betreff: Re: " Das Kabelgatt " - Gepostet: 15.11.2025 - 09:11 Uhr -
Moin,
ein Foto zum Thema:
MS Emma Johanna (AC Toepfer, 1963 Nord Atlantik)
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MS Emma Johanna (AC Toepfer, 1963 Nord Atlantik)
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Fremd ist der Fremde nur in der Fremde (Karl Valentin)
HolgerHarms 
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1. Offizier/2. Ing.

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Betreff: Re: " Das Kabelgatt " - Gepostet: 17.11.2025 - 12:41 Uhr -
Moin fursty,
der auf Deinem Foto erkennbare Seegang kommt dem
Orkan schon näher. Er ist auf alle Fälle stärker als der von
mir fotografierte.
Es kann natürlich sein, daß ich den Orkan in der Biskaya
verschlafen habe, weil er zwischen Mitternacht und 08.00 Uhr
gewütet hat.
Gruß Holger Harms
der auf Deinem Foto erkennbare Seegang kommt dem
Orkan schon näher. Er ist auf alle Fälle stärker als der von
mir fotografierte.
Es kann natürlich sein, daß ich den Orkan in der Biskaya
verschlafen habe, weil er zwischen Mitternacht und 08.00 Uhr
gewütet hat.
Gruß Holger Harms
Exmatrose_1 
Kapitän/1. Ing
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Kapitän/1. Ing

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Betreff: Das Kabelgatt - Gepostet: 22.11.2025 - 19:34 Uhr -
Moin @ all,
nach längerer Pause mal wieder ins Forum geschaut - und bin überrascht vom der Menge an Posts.
Nachdem einige Wellenberge gezeigt wurden, hier eine Ergänzung von mir.
MS "Transatlantik" von Poseidon. Ausreise zu den goßen Seen, Herbst 1962. Zweimal mit reduzierter Fahrt, einmal beigedreht.
Damals hat der Kapitän noch bestimmt, ob langsamer gefahren oder der Kurs geändert wird. Heutzutage wird das auf den Containerriesen wohl nicht (immer) praktiziert und so gehen schon mal ein paar Container über Bord
Gruß aus Baden
Exmatrose
nach längerer Pause mal wieder ins Forum geschaut - und bin überrascht vom der Menge an Posts.
Nachdem einige Wellenberge gezeigt wurden, hier eine Ergänzung von mir.
MS "Transatlantik" von Poseidon. Ausreise zu den goßen Seen, Herbst 1962. Zweimal mit reduzierter Fahrt, einmal beigedreht.
Damals hat der Kapitän noch bestimmt, ob langsamer gefahren oder der Kurs geändert wird. Heutzutage wird das auf den Containerriesen wohl nicht (immer) praktiziert und so gehen schon mal ein paar Container über Bord
Gruß aus Baden
Exmatrose
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Silverback 
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Kapitän/1. Ing

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Betreff: Re: " Das Kabelgatt " - Gepostet: 23.11.2025 - 20:59 Uhr -
Moin Kollegens & All,
die von Fursty und letztlich von Exmatrose eingestellten Schlechtwetterfotos erinnern einen realistisch, worauf sich die Deckscrew beim Seeklarmachen einstellen mussten - nämlich beim Verschließen/Dichtmachen der Lukenöffnungen, insbes. wenn der Dampfer noch nicht mit modernen Patentluken ausgerüstet war, sondern - wie so oft bei den Vorkriegsbauten, mit "zentnerschweren" Holzdeckeln. Solche lagen längsschiff auf und zwischen den Scherstöcken nebeneinander und wurden sodann mit einer dreilagigen, wasserdicht behandelten Persenning über die gesamte Luke bedeckt. Nach sorgfältiger Ausrichtung und Straffung wurden die überstehenden Seitenlängen der Persennings so untergeschlagen, dass das überlange Material mittels einer sog. (eisernen) Schalklatte rundherum festgeklemmt war. Letztere wurde dann "verschalkt", mit eingehämmerten Holzkeilen gesichert. Das war traditionell Aufgabe unseres "Timmies", (Schiffszimmermann) und zwar in der Weise, bzw. Schlagrichtung, dass das dicke Keilende nach vorn zeigt, also gegenan der überkommenden See, sodass sich der Keil durch Aufprall der See nicht lockern konnte. -
-- Obigen Vorgang schilderte ich etwas genauer, weil ich mir vorstellen kann, dass jüngere Fahrensleute und andere Leser sonst wenig damit anfangen können, weil evtl. die Sicherheitsmaßnahmen heutzutage anders sein könnten. --
Gruß aus der Vergangenheit,
Uwe.
die von Fursty und letztlich von Exmatrose eingestellten Schlechtwetterfotos erinnern einen realistisch, worauf sich die Deckscrew beim Seeklarmachen einstellen mussten - nämlich beim Verschließen/Dichtmachen der Lukenöffnungen, insbes. wenn der Dampfer noch nicht mit modernen Patentluken ausgerüstet war, sondern - wie so oft bei den Vorkriegsbauten, mit "zentnerschweren" Holzdeckeln. Solche lagen längsschiff auf und zwischen den Scherstöcken nebeneinander und wurden sodann mit einer dreilagigen, wasserdicht behandelten Persenning über die gesamte Luke bedeckt. Nach sorgfältiger Ausrichtung und Straffung wurden die überstehenden Seitenlängen der Persennings so untergeschlagen, dass das überlange Material mittels einer sog. (eisernen) Schalklatte rundherum festgeklemmt war. Letztere wurde dann "verschalkt", mit eingehämmerten Holzkeilen gesichert. Das war traditionell Aufgabe unseres "Timmies", (Schiffszimmermann) und zwar in der Weise, bzw. Schlagrichtung, dass das dicke Keilende nach vorn zeigt, also gegenan der überkommenden See, sodass sich der Keil durch Aufprall der See nicht lockern konnte. -
-- Obigen Vorgang schilderte ich etwas genauer, weil ich mir vorstellen kann, dass jüngere Fahrensleute und andere Leser sonst wenig damit anfangen können, weil evtl. die Sicherheitsmaßnahmen heutzutage anders sein könnten. --
Gruß aus der Vergangenheit,
Uwe.
"Wissen ist, zuzugeben, etwas nicht zu wissen!"
Mens sana in corpore sano
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Dieser Post wurde 3 mal bearbeitet. Letzte Editierung: 23.11.2025 - 21:08 Uhr von Silverback.
HolgerHarms 
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Beiträge: 217
Dabei seit: 09 / 2017

1. Offizier/2. Ing.

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Betreff: Re: " Das Kabelgatt " - Gepostet: 24.11.2025 - 17:48 Uhr -
Moin Silverback +@all,
daran kann ich mich auch noch erinnern, obwohl ich nur bis zum
Matrosen auf Frachtschiffen gefahren bin.
Davon hatten die Paul Rickmers und die Mariann bereits McGregor-
Patent Luken. Also ohne Holzdeckel. Die Therese Horn war ein Kühlschiff
und hatte geschraubte Lukenabdeckung.Ich kann mich aber nicht erinnern,
wie wir die im Hafen geöffnet haben.
Die anderen Schiffe hatten Holzdeckel. In Kenitra kam ich immer morgens
kurz vor 08.00 von meiner Freundin und musste gleich ran zum Lukenöffnen.
War nicht einfach, so erschöpft wie ich war. Aber abends ging es dann wieder los.
Man war jung und belastbar.
Jetzt noch 2 Bilder von schlechtem Wetter. Ich weiß nicht mehr, ob es Bilder von mir
oder übernommene von einem Kollegen sind. Beeindruckend sind sie allemal.
Dabei ist zu beachten, dass Tanker weniger Freibord als Frachter haben.
Gruß Holger Harms
daran kann ich mich auch noch erinnern, obwohl ich nur bis zum
Matrosen auf Frachtschiffen gefahren bin.
Davon hatten die Paul Rickmers und die Mariann bereits McGregor-
Patent Luken. Also ohne Holzdeckel. Die Therese Horn war ein Kühlschiff
und hatte geschraubte Lukenabdeckung.Ich kann mich aber nicht erinnern,
wie wir die im Hafen geöffnet haben.
Die anderen Schiffe hatten Holzdeckel. In Kenitra kam ich immer morgens
kurz vor 08.00 von meiner Freundin und musste gleich ran zum Lukenöffnen.
War nicht einfach, so erschöpft wie ich war. Aber abends ging es dann wieder los.
Man war jung und belastbar.
Jetzt noch 2 Bilder von schlechtem Wetter. Ich weiß nicht mehr, ob es Bilder von mir
oder übernommene von einem Kollegen sind. Beeindruckend sind sie allemal.
Dabei ist zu beachten, dass Tanker weniger Freibord als Frachter haben.
Gruß Holger Harms
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